News & Presse


14.04.2026

Wie gesund ist Liechtenstein?

Lorenz Risch ist Experte für kardiovaskuläre Erkrankungen, Stoffwechsel und Nierenfunk-tion sowie für Epidemiologie und die Bewertung diagnostischer Tests. Als Leiter des Instituts für Labormedizin (ILM) an der UFL verantwortet er zentrale Forschungsprojekte im Bereich personalisierte Medizin. In seinem Vortrag bei den Wissenschaftsgesprächen Triesen 2026 referiert er über die GAPP-Studie.

01.02.2026

Geringe Erhöhungen bleiben über längere Zeit unbemerkt

Vor allem Lebensstilfaktoren führen zu einem Bluthochdruck, erläutert der Arzt Lorenz Risch im Interview. Dabei verweist er auf Erkenntnisse von Inselvölkern. 

14.11.2024

UFL-Doktorandin gewinnt Scientific Award bei Graubünden forscht 2024

Davos stand am Freitag, den 8., und Samstag, den 9. November ganz im Zeichen der Forschung. Bei der diesjährigen Veranstaltung "Graubünden forscht 2024" der Academia Raetica präsentierte auch die UFL-Doktorandin Selina Hanselmann ihre ersten Forschungsergebnisse. In einem beeindruckenden Vortrag nahm sie das Publikum mit in ein Thema von besonderer Bedeutung für die Rheintaler Bevölkerung: den Föhn und dessen Einfluss auf kardiovaskuläre Parameter. Als Auszeichnung für Ihren hervorragenden Vortrag wurde sie mit dem Scientific Award im Wert von 500 CHF ausgezeichnet.

Herzliche Gratulation, liebe Selina!


07.03.2024

COVI-GAPP-Studie veröffentlicht weitere Studienresultate

Das COVI-GAPP-Studienteam hat gemeinsam mit internationalen Kollaborationspartnern weitere Studiendaten veröffentlicht. In dieser Publikation konnten Prof. Dr. med. Lorenz Risch und sein Team signifikante geschlechtsspezifische Unterschiede im Verlauf einer SARS-CoV-2-Infektion aufdecken. Hierbei wurden Hauttemperatur, Atmungsfrequenz und Herzfrequenz genauer untersucht.

Die Ergebnisse zeigen, dass Männer im Vergleich zu Frauen auf eine SARS-CoV-2-Infektion mit höherer Hauttemperatur, Atmungsfrequenz und Herzfrequenz reagierten. Die Atemfrequenz und Herzfrequenz der männlichen Teilnehmer blieb auch während der Erholungsphase signifikant auf einem höheren Niveau im Vergleich zu den weiblichen Teilnehmerinnen. Die ausgeprägtere Reaktion von Männern bei einer SARS-CoV-2 Infektion geht einher mit einer in anderen Studien beobachteten vermehrten Hospitalisation sowie höherer Sterberate. Diese Unterschiede wurden mithilfe des Ava-Fertilitätsarmbands festgestellt, einem Wearable, das bereits in der ersten COVI-GAPP-Studie (Risch et al. 2022) zur präsymptomatischen COVID-19-Früherkennung eingesetzt wurde.

Diese Studien verdeutlichen, dass Wearables in der Forschung wertvolle Arbeit leisten, um tiefere Einblicke in Krankheiten und ihre Auswirkungen gewinnen zu können.


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